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Xenoöstrogene sind körperfremde Stoffe, die im Körper östrogenähnliche Wirkungen entfalten oder in hormonelle Signalwege eingreifen können. Das „Xeno“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „fremd“.
Sie gehören zu einer größeren Gruppe sogenannter endokriner Disruptoren – Stoffe, die unser Hormonsystem beeinflussen können. Dazu zählen beispielsweise bestimmte Bisphenole wie BPA, einige Phthalate, Pestizide oder Industriechemikalien.
Interessant ist, dass diese Stoffe nicht einfach wie körpereigenes Östrogen wirken. Manche können an Östrogenrezeptoren binden, andere die Bildung, den Abbau oder den Transport von Hormonen beeinflussen. Die Wirkung hängt dabei stark vom jeweiligen Stoff, seiner Menge, dem Zeitpunkt der Exposition und dem betroffenen Gewebe ab.
Gerade deshalb ist „Xenoöstrogen“ etwas irreführend, wenn man darunter einfach „künstliches Östrogen“ versteht. Unser eigenes Östradiol ist ein körpereigenes Hormon mit genau regulierten Aufgaben. Xenoöstrogene sind körperfremde Substanzen, die Teile dieses fein abgestimmten Systems beeinflussen können.
Das Thema wird unter anderem im Zusammenhang mit Fruchtbarkeit, Stoffwechsel, Brustgesundheit und hormonabhängigen Erkrankungen erforscht. Wie groß der Einfluss einzelner Stoffe bei den Mengen ist, denen wir im Alltag tatsächlich ausgesetzt sind, lässt sich allerdings nicht für alle Substanzen gleichermaßen beantworten.
Wichtig ist auch: Xenoöstrogene sind etwas völlig anderes als das körperidentische Östradiol, das beispielsweise bei einer Hormontherapie eingesetzt wird. Beides wegen einer Wirkung am Östrogenrezeptor gleichzusetzen, wäre falsch.
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Xerose ist der medizinische Begriff für sehr trockene Haut. Sie entsteht, wenn die Haut zu wenig Wasser speichern kann und ihre schützende Hautbarriere nicht mehr optimal funktioniert.
Die Haut kann sich dann rau, gespannt oder schuppig anfühlen. Manchmal entstehen kleine Risse oder Juckreiz. Besonders häufig tritt Xerose mit zunehmendem Alter auf.
Rund um und nach der Menopause kommt ein weiterer Faktor hinzu: Östrogen beeinflusst unter anderem Hautdicke, Kollagen, Durchblutung und den Wasserhaushalt der Haut. Mit dem sinkenden Östrogeneinfluss kann die Haut dünner und trockener werden und weniger Feuchtigkeit halten.
Gleichzeitig verändert sich mit zunehmendem Alter die Zusammensetzung der Hautbarriere. Die Haut produziert weniger eigene Lipide und kann Wasser dadurch schlechter in der Hornschicht halten.
Trockene Haut nach der Menopause ist deshalb nicht einfach nur ein kosmetisches Problem. Eine gestörte Hautbarriere kann empfindlicher auf Reibung, Kälte, trockene Luft oder aggressive Reinigungsprodukte reagieren.
Hilfreich sind vor allem Produkte, die die Hautbarriere unterstützen und Wasser in der Haut halten – beispielsweise mit Ceramiden, Glycerin oder Urea. Sehr heißes und langes Duschen sowie stark entfettende Reinigung können trockene Haut zusätzlich verstärken.
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Xylit, auch Birkenzucker genannt, ist ein Zuckeralkohol, der ähnlich süß schmeckt wie Haushaltszucker, aber anders verstoffwechselt wird.
Trotz seines Namens wird Xylit nicht nur aus Birken gewonnen. Es kommt natürlicherweise in kleinen Mengen in verschiedenen Früchten und Gemüsesorten vor und wird für Lebensmittel industriell hergestellt.
Ein interessanter Unterschied zu Zucker: Xylit lässt den Blutzucker deutlich weniger ansteigen und liefert weniger Energie als Haushaltszucker. Deshalb kann es eine Möglichkeit sein, Zucker in bestimmten Lebensmitteln zu ersetzen.
Besonders gut untersucht ist Xylit im Zusammenhang mit den Zähnen. Karies verursachende Mundbakterien können Xylit nicht auf dieselbe Weise verwerten wie normalen Zucker. Deshalb wird Xylit häufig in zuckerfreien Kaugummis und Zahnpflegeprodukten eingesetzt.
Das bedeutet allerdings nicht, dass größere Mengen automatisch besser sind. Zuckeralkohole werden im Dünndarm nicht vollständig aufgenommen und können deshalb – vor allem wenn man sie nicht gewohnt ist – Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfall verursachen.
Für die Wechseljahre hat Xylit keine besondere hormonelle Wirkung. Interessant kann es eher im größeren Zusammenhang mit Ernährung, Blutzucker und Stoffwechsel sein. Es ist eine Möglichkeit, Zucker zu reduzieren – aber kein Lebensmittel, das man allein wegen der Menopause zusätzlich essen müsste.
Ein wichtiger Hinweis für Tierhalter: Xylit ist für Hunde hochgiftig. Schon relativ kleine Mengen können gefährlich werden.
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