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Juckende Haut kann rund um die Wechseljahre tatsächlich häufiger auftreten. Ein möglicher Grund ist der sinkende Östrogeneinfluss, denn Östrogen spielt auch für Feuchtigkeit, Elastizität und Barrierefunktion der Haut eine Rolle.
Mit der hormonellen Umstellung kann die Haut trockener und dünner werden und Feuchtigkeit schlechter halten. Eine trockene Hautbarriere reagiert wiederum empfindlicher – sie kann spannen, kribbeln oder jucken. Manche Frauen bemerken das besonders an Armen und Beinen, andere auch im Gesicht oder am Oberkörper.
Nicht jeder Juckreiz in dieser Lebensphase hängt allerdings mit den Hormonen zusammen. Trockene Luft, häufiges heißes Duschen, Hauterkrankungen, Allergien, Medikamente oder andere körperliche Ursachen können ebenfalls eine Rolle spielen. Starker, neu auftretender oder anhaltender Juckreiz sollte deshalb nicht automatisch den Wechseljahren zugeschrieben werden.
Mehr darüber, warum sich Haut und Haare rund um die Perimenopause verändern können, findest du in meinem Beitrag „Perimenopause: Wenn Haut & Haare sich verändern – was tun?“.
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Der Jojo-Effekt beschreibt das Phänomen, dass verlorenes Gewicht nach einer Diät wieder zurückkommt – manchmal sogar mehr, als zuvor abgenommen wurde. Dahinter steckt nicht einfach mangelnde Disziplin. Der Körper reagiert auf eine deutliche Gewichtsabnahme mit verschiedenen Anpassungen.
Wenn über längere Zeit deutlich weniger Energie aufgenommen wird, sinkt nicht nur das Körpergewicht. Der Energieverbrauch kann ebenfalls zurückgehen. Gleichzeitig können sich die Signale verändern, die Hunger und Sättigung beeinflussen. Der Körper versucht also gewissermaßen, dem Gewichtsverlust entgegenzuwirken.
Besonders ungünstig kann es sein, wenn während einer stark kalorienreduzierten Diät auch Muskelmasse verloren geht. Muskeln sind stoffwechselaktives Gewebe, und gerade ab der Lebensmitte wird ihr Erhalt immer wichtiger. Ausreichend Protein, Bewegung und vor allem Krafttraining bekommen deshalb eine größere Bedeutung als immer neue kurze Diäten.
Der Jojo-Effekt ist also kein persönliches Versagen, sondern hat auch biologische Gründe. Langfristig ist meist entscheidender, welche Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten sich tatsächlich dauerhaft in den eigenen Alltag integrieren lassen.
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Jod ist ein lebensnotwendiges Spurenelement und ein wichtiger Baustein unserer Schilddrüsenhormone. Ohne ausreichend Jod kann die Schilddrüse die Hormone T4 (Thyroxin) und T3 (Trijodthyronin) nicht in ausreichender Menge bilden.
Die Schilddrüse nimmt Jod aus dem Blut auf und baut es in diese Hormone ein. T4 enthält vier Jodatome, T3 drei – daher auch ihre Namen. Ein großer Teil des T4 wird später in verschiedenen Geweben des Körpers in das biologisch stärker wirksame T3 umgewandelt.
Und genau hier wird deutlich, warum Jod so wichtig ist: Schilddrüsenhormone wirken auf nahezu den gesamten Körper. Sie beeinflussen, wie unsere Zellen Energie verbrauchen, wie hoch unser Grundumsatz ist und wie viel Wärme der Körper produziert. Auch Herz, Muskeln, Gehirn und Nervensystem werden von ihnen beeinflusst.
Interessant ist das Thema auch rund um die Wechseljahre, weil sich manche Beschwerden einer Schilddrüsenstörung und Beschwerden während der hormonellen Umstellung ähneln können. Müdigkeit, Veränderungen des Gewichts, innere Unruhe oder eine veränderte Temperaturempfindlichkeit können zum Beispiel unterschiedliche Ursachen haben.
Jod ist also weit mehr als einfach „ein Mineralstoff für die Schilddrüse“: Es liefert einen Baustein für Hormone, die an der Regulation unseres gesamten Energiestoffwechsels beteiligt sind.
Wie gut jemand mit Jod versorgt ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Sowohl eine längerfristig zu geringe als auch eine sehr hohe Jodzufuhr kann die Schilddrüsenfunktion beeinflussen. Deshalb lohnt es sich, Jod nicht isoliert als „Wechseljahres-Supplement“ zu betrachten, sondern im Zusammenhang mit der Schilddrüse und der persönlichen Versorgung.
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Journaling bedeutet zunächst einmal, Gedanken, Gefühle und Erlebnisse aufzuschreiben. Anders als bei einem klassischen Tagebuch muss dabei aber nicht festgehalten werden, was an einem bestimmten Tag passiert ist. Es geht vielmehr darum, das, was gerade im Kopf herumschwirrt, aufs Papier zu bringen und dadurch etwas klarer zu sehen.
Das kann ganz frei geschehen: ein paar Minuten schreiben, ohne viel darüber nachzudenken, ob die Sätze schön oder logisch sind. Es gibt aber auch angeleitete Formen mit bestimmten Fragen – zum Beispiel: Was beschäftigt mich gerade? Was brauche ich? Was tut mir gut? Oder: Was möchte ich verändern?
Gerade in Lebensphasen, in denen sich vieles gleichzeitig verändert, kann Schreiben dabei helfen, Gedanken zu sortieren und eigene Muster oder Bedürfnisse deutlicher wahrzunehmen. Manche Menschen nutzen Journaling auch, um Dankbarkeit festzuhalten, Entscheidungen zu reflektieren oder Ziele zu formulieren.
Es braucht dafür weder ein besonderes Journal noch eine feste Methode. Ein Notizbuch, ein Stift und ein paar ruhige Minuten reichen vollkommen aus
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